Mario beim Mostiman

Juli 27, 2015 11:44 am Veröffentlicht von

Halb verglüht ist noch nicht verkohlt….

Letzten Sonntag startete ich bei hochsommerlichen Temperaturen beim Mostiman auf der olympischen Distanz. Nach einem etwas zähen Start in die heurige Wettkampfsaison (Start in Maissau wegen Verkühlung zurückgezogen, 70.3 in St. Pölten auf der Radstrecke etwas verschlafen und beim AllMen in Podersdorf nach welligem Swim und high-speed-biking dann beim Run eingegangen) wollte ich es wissen, ob die Körner wieder einmal für eine gute Zeit reichen.

Das Neoverbot versuchte ich wegzustecken, da ich mir die noch schlechteren Schwimmer damit vom Leib halten konnte und beim Wechsel auch keinen gequälten Strip hinlegen musste. 31 min für 1,5 km Swim kommen zwar nicht ins Buch der Rekorde , aber es hätte schlimmer kommen können. Nach dem erhofften flotten Wechsel ging es auf die Radstrecke. Beim ersten Anstieg in den Ort kam aufgrund der tollen Einpeitscher am Straßenrand Tour de France Feeling auf und ich trat in die Pedale was das Zeug hielt. Auf den 2 Radrunden hatte ich ein gutes Gefühl, wurde nicht von vielen überholt, konnte vielmehr selbst einige vor mir einsaugen. Die Hitze war an den windstillen Stellen der Strecke – natürlich genau bei den 2 langen Anstiegen – schon ordentlich spürbar und ich wusste beim Laufen wird es den show down geben.
Beim 2. wiederum flotten Wechsel bekam ich dann durch den Blick auf meine Uhr mit, dass die Radzeit doch nicht die beste war und war dementsprechend schon genervt. Bin ich denn wiederum beim Radfahren gefühlsmäßig danebengelegen? Jetzt hieß es einmal auf dem heißen Asphalt voll brettern und die 10 km durchbeißen. Faktisch brütete es schon mächtig und der Feuerwehrmann mit der Spritze hätte an mehreren Stellen postiert sein können.
Das Leiden hatte dann doch ein Ende und mit 2:35 ins Ziel laufend wusste ich nicht ob die Freude über das Entkommen aus der Höllenglut oder die Enttäuschung über die magere Endzeit überwiegen sollte.

Fazit:
Ein top organisierter Event mit nettem Umfeld, tollem Service (Büffet, Massage und Fotos) und hohem Spasswert – wenn man nicht nur an das Ergebnis denkt.
Fürs Ego aber heißt es noch qualifizierter trainieren ! Mehr Kraft fürs Swim, den Tacho ertüchtigen und den Bikespeed ablesen und rechnen sowie mehr Sprints beim Lauftraining – und dann weiß ich, ob ich schon am abbauenden Ast bin oder noch zulegen kann.

Will hope and see in Litschau – CU there !!

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