Mario wird Landesmeister M55 auf der Duathlon Kurzdistanz

April 13, 2016 11:36 pm Veröffentlicht von

„Wer bis zuletzt kämpft…“Erfolgreicher Saisonauftakt beim Duathlon in Rohrbach

Der Saisonstart am vergangenen Samstag verlief für mich optimal. Bei nur 4 C und ständig wechselndem Nieselregen waren die Verhältnisse suboptimal aber der Teilnehmerkreis überschaubar. In Summe traten nur 68 Damen und Herren im Hauptbewerb an, der auch als NÖ-LM gewertet wurde. Das vom lokalen Triaverein in Hainfeld toll organisierte Rennen startete pünktlich um 14 Uhr mit einem typischen Crosslauf. Die Hälfte der Strecke verlief auf Waldboden – nass, rutschig – und ging auf und ab, dass den noch langsamen Ausdauerbeinen das Hören und Sagen verging. Ohne Wissen über meine Konkurrenz (Starterliste unbekannt) hieß es damit Kampf Mann gegen Mann. Die beim ersten Laufteil (4 Runden/ 8,8km) bemerkten Männer im visuell ähnliche Alter wurden somit von mir abgespeichert und für ein Überholen im Radteil (39 km) notiert – beim Laufe ging es jedoch – noch – nicht.

Dreimal war der Radrundkurs (39 km) zu bewältigen, dreimal 150m Höhenanstieg, von der Bundesstraße durch den Ort und danach wieder abwärts zur Bundesstraße. Trotz Nässe wurde gebolzt, dass es nur so rauschte – nicht nur vom Nieseln. In den gefährlichen Kurven nahm aber anscheinend nur ich das Tempo heraus. denn ich konnte nur 3 vermeintliche Masterathleten ein- und überholen. Zwei andere fuhren vor mir her und dann sogar in der letzten Runde noch weg. Damit war es klar, die letzten 2 Laufrunden (4,4 km) entscheiden über Sieg oder Niederlage. Oder waren es die falschen Gegner?

Aus der Wechselzone heraus gepuscht durch die tapferen Zuseher – bei so einem Wetter schickt man bekanntlich nicht einmal Hunde vor die Tür – gab es dann kein Überlegen mehr. Jeder vor mir war ein Gegner und musste „der packt“ werden. Ich rutschte, ich schnaufte ich fightete wie in alten Tagen – und hatte Erfolg. Ich konnte die 2 Seniores noch überholen und mich mit sicheren Abstand mit rund 2h 30 min ins Ziel retten. Völlig ausgepumpt im Ziel beobachtete ich die nach mir einlaufenden Herren und zweifelte: Ob die wirklich in meiner AK starteten?

 

dua rohrbach 2016

Dann begann das lange Warten auf die Ergebnisliste. Dann konnte ich es nicht fassen. Ich war erster und nur noch ein weiterer Herr in meiner AK lag ein paar Minuten hinter mir. Welche ein Saisontauftakt ! Die Freude kam erst langsam, auf dem Siegerpodest war es gewiss. And the winner is….und Landesmeister noch dazu.

Leider war mein Konkurrent schon nach Hause gefahren – der Kälte oder der Enttäuschung wegen, egal – ich habe es trotzdem genossen.

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