Medaillenregen für TRI Klosterneuburg-Athleten beim Triathlon in Tulln

Juni 6, 2017 11:57 am Veröffentlicht von

Am Pfingstwochenende fand wie bereits im letzten Jahr der Bikepirat-Triathlon in Tulln statt. Auch heuer wurden wieder verschiedene Bewerbe und Distanzen geboten, sodass für jeden egal ob Hobbysportler oder ambitionierter Triathlet, etwas dabei ist. Mit 35 Startern war das Team TRI Klosterneuburg der stärkste niederösterreichische Verein. Die Athleten starteten in verschiedenen Altersklassen (6 Jahre bis 59 Jahre) und räumten 16 Podiumsplätze ab – ein historisches Ergebnis für den Verein.

Gleichzeitig wurden die NÖ Landesmeisterschaften im Sprint (750m Swim – 20km Rad – 5km Lauf) ausgetragen: Leon Braunstein (Jugend) , Sabine Löb (W40) und Gilbert Hödl (M55) holten sich den Titel „NÖ Landesmeister im Sprint-Triathlon“ in der jeweiligen Altersklasse, Christian Petutschnig (M45) holt Bronze. Im allgemeinen Sprintbewerb gewinnt Moritz Hosnedl (Jugend) seine Alterklasse, Sandra Hosnedl erreicht den 2ten Platz.

Im Olympischen Bewerb (1,5 Swim – 40km Rad – 10km Lauf) bietet Vicky Schleinzer (W24) eine hervorragende Leistung: zweitschnellste Dame overall und 1. Platz in der Altersklasse. Gerald Schiefer und Richard Hosnedl holen Silber und Georg Wessely und Sabine Pfarl erreichen Bronze in der AK.

Thomas Srb (1.Platz AK 45) und Mario Rabitsch (3. Platz AK55) erzielten erfolgreiche Platzierungen beim Aquathlon über 950m Swim und 5km Lauf.

Besonders tüchtig sind die Nachwuchsathleten von TRI Klosterneuburg: 6 Starter in den Kategorien Schüler A (ca. 15 Jahre) bis Schüler E (ca. 6 Jahre) erkämpften 5 Landesmeistertitel (Phillip Mattheu und Tim Drexler) sowie Vizelandesmeistertitel (Emma Bachura, Dani Bachura und Rafael Drexler).

Auch das TRI Klosterneuburg Trainerteam war erfolgreich in Tulln vertreten: Tanja Stroschneider (schnellste Dame Sprint), Christophe Sauseng (zweitschnellster Herr Olympisch), Michael Sellner und Markus Lombardini erzielten Top-Platzierungen und bereiten nun das TRI K Team auf die weiteren Bewerbe vor.

RENNBERICHT VON GILBERT:

Lustige Hatz bei der Vereinsmeisterschaft – Danke an die 5* Coaches!

Tulln mit neuer bergiger, gesperrter Rad Strecke, Traumwetter, ein wenig Wind zur Kühlung – Rekordteilnahme im Verein – es ist angetragen.

Am Freitag vor dem Event hat uns Coach Lombo (*) Wettkampfspeed üben lassen. Beim Einschwimmen merk ich – das geht heute. Der Start ist unspektakulär und ich finde schnell Beine, ab der Boje wirds geordnet und dann heisst es einfach dranbleiben an den Zehen.

Ein überflüssiger Blick auf die Uhr übezeugt mich nicht von meiner Schwimmzeit, eigentlich hat es sich gut angefühlt? ( Nota Bene – never ever do this! *1)

Nach einem Blitzwechsel gehts in die wohlbekannte Strecke, Puls ist da, ab dem Kreisverkehr wird gefetzt, 50 m vor mir ein Radler mit Scheibe, ob ich den hole? Kurz vor Staasdorf überhole ich erst den Josef, dann Moritz und Leon, die Sabine und zuletzt den Franz – alles super Schwimmer – so schlimm kann es nicht gewesen sein.

Bergauf nehm ich es vorsichtig im Steilstück und Moritz und Leon fahren eine Attacke, die ich im rasenten Bergabstück wieder pariere. Der Wind bläst stark und meine Aeroposition scheint gut, bis ins Radziel hole ich die Scheibe ein und hab einen klitzekleinen Vorsprung vor den Jungen Wilden.

Die ersten Schritte fühlen sich an wie nach einem guten Sprint Radsplit – leichtes Ziehen in der Wade, nach 1 km wirds besser und die wilden Jungen überholen mich wieder. Ich erhöhe die Frequenz und versuche dran zu bleiben. Bis zum Turnaround gelingt das, dann ziehen Sie ganz langsam davon.

Auf dem Gegenverkehrsstück messe ich die Abstände, Christian Petutschnig, Lombo, und vor allem meine Gegner in der Altersklasse sind mir dicht auf den Fersen, ich muss also nochmal zulegen. Vom Damm runter nehme ich Speed auf, schaue zurück ( *2 -Nota Bene – NEVER, ever do this!) und sehe es geht sich aus und verlangsame wieder.

DRAAUFBLEIBEN! – wie ein Schuss reisst mich eine Stimme aus den Sieges Träumen und Coach Michi Sellner sorgt dafür dass ich die letzen 800m instant in den Sprint übergehe – gerade rechtzeitig, Walter Kotruba der vorbeiläuft spornt mich an und ich rette Sekunden ins Ziel vor dem anstürmenden Rene und Lombo.

What a race – mein erster Landesmeister im Sprint – Wow, trotz zweier kapitaler mentaler Fehler ist es gut gegangen ;-)) – We have great coaches!

(*1) die Schwimmzeit kann immer variieren wegen Strömung, falsche Bojenplatzierung, Feld das nicht die kürzeste Strecke schwimmt, usw., niemals im Rennen bewerten

(*2) Das ist das beste Signal für den 2ten zum Angriff – dem Führenden geht die Luft aus, dieses Signal sendet man NIE!

Kategorisiert in: