Platz 3 und WM-Quali für Thomas in St.Pölten

Mai 24, 2015 5:51 pm Veröffentlicht von

Ich kann Euch wieder von einem höchst erfolgreichen Wettkampf berichten. Nach ein paar Korrekturen im Ergebnis wegen fehlerhafter Zeitmessung bin ich beim Ironman 70.3 in St. Pölten vom 5. Platz in meiner Altersklasse noch auf den 3. Platz vorgerückt. Einer vor mir war nur eine Runde gelaufen, ein anderer hat wegen einer fehlerhaften Zuordnung zur Startwelle dann noch zehn Minuten drauf bekommen und so bin ich nachträglich aufs Podest gerutscht – leider nur virtuell, weil sich das alles natürlich erst am nächsten Tag abgespielt hat, also nach der Siegerehrung.

Ich finde, es waren traumhafte Bedingungen, eher kühl, aber das mag ich ganz gerne. So war mein persönliches Rennen auch super in allen Disziplinen. Schwimmen lerne ich schön langsam (34 min), das war diesmal völlig problemlos, ich bin ohne Schläge und große Umwege durch gekommen.

Auch Radfahren ist toll gelaufen (knapp unter 2:29 h), obwohl ich mich in der Wachau ein bisschen geärgert hab, weil in meiner Nähe eine größere Gruppe entstanden ist, in der niemand auch nur versucht hat, fair zu fahren. Nach vorne bin ich nicht weggekommen. Hab mich daher hinter die Gruppe fallen lassen müssen und dort versucht, regulär zu fahren. Da konnte ich dann einige Kampfrichter beobachten, die sich bemüht haben, die Gruppe ein bisschen aufzulösen. Das hat allerdings immer nur sehr kurzfristig geklappt. Ob auch Strafen ausgesprochen worden sind, weiß ich nicht, weil ich beim Anstieg nach Gansbach dann endlich vorbei gekommen bin und die Freunde der Gruppenfahrt erst nach mir am Penaltyzelt vorbei gekommen sind.

Thomas Srb IronMan St.Pö Run klein

Laufen ist dann auch recht locker gegangen und erst ab km 17 wirklich hart geworden: in knapp unter 1:23 h hab ich den (ca. 300 Meter zu kurzen) Halbmarathon geschafft. Meine Gesamtzeit von 4:33:21 h hat dann eben den 3. Platz in der M45 ergeben. Da war sicher auch ein bisschen Glück dabei, weil beispielsweise einige starke 65er-Jahrgänge in die M50 gekommen sind, die dann heuer an der Spitze sogar stärker besetzt war als die M45.

Aber manchmal schafft man ein gutes Rennen und dann kommt eben auch noch Glück dazu. Ich freu mich jedenfalls sehr über Platz 3 bei so einem Event und auch über den Slot für die 70.3-WM in Zell am See. Da ist die Startgebühr zwar (wie bei Ironman-Weltmeisterschaften üblich) durchaus in der gehobenen Kategorie (=ca. 333 Euro), aber dafür ist die Anreise recht kurz und preiswert. Und eine Heim-WM kann man sich ja wirklich nicht entgehen lassen.

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