Schlammschlacht beim XTERRA France

Juli 9, 2017 6:09 pm Veröffentlicht von

XTERRA – das bedeutet Triathlon für die Hartgesottenen unter den Ausdauerathleten. In vielen Ländern Europas finden jährlich Crosstriathlon-Rennen statt, also Bewerbe im unwegsamen Gelände statt auf der Straße. Letztes Wochenende war der beschauliche Ort Xonrupt-Longemer in den Vogesen an der deutsch-französischen Grenze Schauplatz des Geschehens. Dauerregen in den letzten Tagen verwandelten die ohnehin anspruchsvolle Strecke in eine Schlammschlacht.
Ungefähr 850 europäische Athleten nahmen die Strecke bei herbstlichen Temperaturen in Angriff: 1,5 km Schwimmen im See Longemer, 40km und ca. 1.300 Höhenmeter mit dem Mountainbike im Gelände mit dem klingenden Namen „La Schlucht“ und schließlich 10km Lauf auf rutschigen und engen Trails. Wegen technischer Probleme mit dem Rad oder eines Sturzes auf den rutschigen Downhills mussten 220 Athleten aufgeben und das Rennen vorzeitig beenden (im Fachjargon DNF – did not finish). „Das war das härteste XTERRA-Rennen der letzten Jahre“, meint Gilbert Hödl, Obmann des Vereins TRI Klosterneuburg, der sich auf Platz 6 im vorderen Drittel seiner Altersklasse (M55) platzieren konnte. Arthur Winter, Trainer bei TRI Klosterneuburg, erkämpfte eine Topplatzierung (5. Platz) in seiner stark besetzten Altersklasse.

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