Tanja Stroschneider – Sprint Podersdorf 6.9.15

September 6, 2015 7:15 pm Veröffentlicht von

2. Platz gesamt heute in Podersdorf. Klingt vielleicht gar nicht so schlecht, allerdings bin ich mit meiner Leistung heute alles andere als zufrieden. Schwimmen schaut bei mir schnell mal „schnell“ aus, da ich allerdings weiss, was ich schwimmen kann, war es kein besonders guter Split für mich. Beim ersten Wechsel hab ich einmal mehr gelernt, mir meinen Lieblingsspruch „Mach dein Ding!“ Noch mehr zu Herzen zu nehmen. Mein Wechselplatz war ganz links. Was ich nicht wusste, alle vom Sprint Triathlon waren rechts, olympisch links und die Nachnennungen auch Links, zu welchen ich gehörte. Und ja, mein Rad stand richtig, da die Plätze alle nach Startnummer nummeriert waren. Als führende Dame laufe ich also nach links, als mich einige Leute plötzlich anschreien, ich müsse nach rechts. Komplett verwirrt dachte ich, man hätte mein Rad umgestellt, von den Nachnennungen zur Sprint Distanz nach rechts. Also folgte ich ihren Rufen. Und: „Überraschung“ mein Rad stand nicht da. Erneut lief ich nach links, wieder riefen sie mir zu: „Nein, du musst nach rechts, nach rechts!“ Im Trinews Leiberl auf Leiwand: „Hast ja dei Radl selber dort hingestellt“.
Um der Verwirrung also ein Ende zu setzen, lief ich dann trotz aller Rufe nach Links zu meinem Rad. Wieder ärgerliche 10-15 Sekunden, die ich einfach verschenkt habe. 

Ich ärgerte mich zwar, konnte das aber schnell hinter mir lassen und konzentrierte mich auf das Radfahren. Aber auch hier war meine Leistung alles andere als zufriedenstellend. Typisch für Podersdorf war es sehr windig und ich brachte 0 Druck aufs Pedal.
Weiter auf die Laufstrecke, wo mein Vorsprung dann nur mehr 30 Sekunden betrug. Ich versuchte mein bestes, musste die Führung dann aber nach etwa 3,5km abgeben. Ich war einfach leer und stehend k.o. und wurde mit 14 Sekunden Rückstand 2. Gratulation an die Siegerin Nagy Ivett aus Ungarn.

Ich bin zwar ein wenig enttäuscht über meine schwache Leistung heute, allerdings zeigt mir das ganz klar, dass es Zeit für die Saisonpause ist! Obwohl der Triathlon in Podersdorf eins meiner Lieblingsrennen ist, wo ich schon sehr oft gewinnen konnte, war dieser Wettkampf heute alles andere als spaßig. Es war eine schmerzhafte Quälerei vom ersten bis zum letzten Meter in jeder Disziplin. Der Körper ist leer und der Kopf will auch nicht mehr so richtig. Und so möchte ich keine Rennen bestreiten. Wenn ich an den Start gehe, möchte ich das absolut letzte aus mir rausholen können und das war heute definitiv nicht mehr der Fall.

Als Resümee bleibt, ein für mich eigentlich sogar unverdienter 2. Platz, da ich weder beim Schwimmen, Radfahren und Laufen, noch mental heute eine gute Leistung gezeigt habe. Zeit in die Pause zu gehen, die Speicher aufzufüllen und mir dieses Rennen als Motivation fürs Training im Winter mitzunehmen! Ich freu mich schon auf 2016! ????????????????????????????

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